Schwämme pflanzen sich sowohl geschlechtlich, als auch ungeschlechtlich fort. Sie produzieren Samen- und Eizellen, besitzen aber keine Fortpflanzungsorgane. Die Befruchtung ist nur schwer zu beobachten. Sie kann im Meerwasser stattfinden oder innerhalb des Mutterschwammes. In diesem Fall werden die Samenzellen von der Wasserströmung zum Mutterschwamm getragen. Die Entwicklung der Embryonen dauert im Allgemeinen mehrere Wochen und führt zur Ausbildung einer schwimmenden Larve. Die Schwämme können Zwitter sein (dasselbe Individuum produziert Samen- und Eizellen) oder getrenntgeschlechtlich vorkommen (zwei getrennte Geschlechter).

Unter bestimmten Bedingungen (wie z.B. manchmal unter Stress) sind Schwämme in der Lage, Knospen zu erzeugen, die zu einem neuen Schwamm heranwachsen. Hierbei handelt es sich um eine ungeschlechtliche Fortpflanzung. Wenn sie abgeschnitten oder nur teilweise abgerissen (oder abgeweidet) werden, sind Schwämme in der Lage, Narben zu bilden und die verschwundenen Teile zu regenerieren. Diese Eigenschaft ermöglicht es, sie in Aquakulturen zu vermehren.

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